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Zementsackanlage
Die komplette Anlage ist in einem Container (6.000 mm x 2.440 mm, Höhe 3.000 mm) untergebracht. Dies erleichtert den Aufbau und den Transport, da die Außenmaße eine Verladung auf einem Tieflader ohne Sondergenehmigung zulässt.
Es werden zwei Versionen dieser Anlage verfügbar sein: Die eine Version mit einer Anlagenleistung von 10 t/h, die zweite mit einer Anlagenleistung von 20 t/h. Bei der Version mit 10 t/h ist die Anlage mit einem Druckbehälter, bei der Version mit 20 t/h mit zwei Druckbehältern ausgestattet.
- Die Sackware (Zementsack) wird ungeöffnet (Zeitersparnis) komplett in einen Aufgabetrichter (Nr. 3) gegeben. Mit dem Deckel (Nr. 2) lässt sich der Aufgabetrichter verschließen. Der Deckel des Aufgabetrichters ist gegen Unfall mit einem codierten Sicherheits-Endschalter gesichert und befindet sich bündig mit der Oberkante des Containers.
- Am Fußende des Sackaufgabetrichters befindet sich eine Zerkleinerungsmaschine (Nr. 4). Hier wird der Zementsack aufgerissen und der Zement mitsamt Sack fällt in den darunter befindlichen Übergabetrichter (Nr. 5).
- Um die dabei zu erwartende Staubentwicklung zu vermeiden, wird an dieser Stelle auch eine Entlüftungseinrichtung angesetzt (Nr. 1)
- Der Zement mit dem zerkleinerten Papier befindet sich nun in dem Übergabetrichter (Nr. 5) und wird von diesem mittels einer nachgeschalteten Zementförderschnecke (Nr. 6) abgezogen.
- Die Schnecke fördert den Zement in einen Druckgefäßförderer (Nr. 7). Von hier wird mit Hilfe von Druckluft der Zement in das/die Zementsilos eingeblasen.
- Die erforderliche Druckluft wird von einem Kompressor (Schraubenkompressor, Nr. 8) geliefert. Ein zusätzlicher Luftbehälter mit 1000 l Volumen stellt einen Luftdruckvorrat dar und garantiert einen kontinuierlichen Einblasvorgang. Der Einblasvorgang wird mit üblicherweise 1,5 bis 2,5 bar bewerkstelligt.
- Bei Einsatz der größeren Anlagenversion mit 20 t/h wird der Zement ab nach Zementförderschnecke mittels einem Verteilerverschluss (2-Wege-Verteilung) in zwei Druckbehälter gegeben. Die Schneckenleistung sowie Kompressorkapazität ist für den Betrieb von einem oder zwei Druckbehältern ausreichend dimensioniert ausgelegt.
- Im Container ist auch die Steuerung (Steuerschrank, Nr. 10) untergebracht. Diese steuert, regelt und sichert den kompletten Ablauf von der Sackaufgabe bis zum Einblasvorgang.
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